KERRY-BLUE-TERRIER

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Phelia zur Saliergruft
Der Kerry Blue Terrier ist schon seit Jahrhunderten in Irland existent. Bis zum 20. Jahrhundert finden sich jedoch aufgrund seiner vielseitigen Verwendung als Bauernhund, der ansonsten nicht besonders beachtet wurde, nur wenige Hinweise auf die Rasse. Die wahrscheinlich erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1847. Beschrieben wurde ein bläulich-schieferfarbener Hund mit dunklen Flecken und oft mit Loh an den Läufen und um den Fang, dessen hauptsächliches Verbreitungsgebiet die Grafschaft Kerry sein sollte. Er war Wächter, Hütehund und wurde speziell für die Jagd auf Dachs und Otter eingesetzt.Im Jahr 1913 erschien der "Blaue Terrier" zum ersten mal auf einer Ausstellung und wurde vom Irish Kennel Club anerkannt. Als Maskottchen der irischen Patrioten wurde der Kerry Blue sehr schnell so sehr beliebt, dass sich anfänglich verschiedene Klubs seiner annahmen.

In den 40er Jahren wurde der Kerry Blue Terrier in Deutschland in den Klub für Terrier aufgenommen. Seither sind über 11.200 Hunde in das Zuchtbuch eingetragen worden.

Leider ist der Kerry in den letzten Jahren in Deutschland immer seltener geworden - fast könnte man davon sprechen, dass er hierzulande vom Aussterben bedroht ist. Dieser sehr elegante Hund ist ein stattlicher, gut proportionierter Hochläufer, der ausgewogen in seinem Erscheinungsbild sein sollte. Mit einer Schulterhöhe von ca. 49 cm (Rüden) und einem durchschnittlichen Körpergewicht von 16 kg zählt er zu den mittelgroßen Terriern.Sein weiches und welliges Fell, das blau in jeder Schattierung mit oder ohne schwarzen Abzeichen im Gesicht, an den Ohren, den Pfoten und am Rutenende sein soll, besitzt keine Unterwolle. Aus diesem Grunde haart der Kerry auch nicht, sein Fell ist aber sehr pflegebedürftig. Daher solle das Haar täglich gründlich gebürstet und gekämmt und regelmässig geschnitten und gewaschen werden.

Als echter Terrier sollte der Kerry konsequent erzogen werden. Aufgrund seines Temperaments eignet er sich ausgezeichnet für den Hundesport, ist aber auch als Jagd- und Gebrauchshund bestens geeignet. Er ist ein echter Allrounder.

Obwohl man ihm fälschlicherweise gelegentlich immer noch ein unverträgliches Wesen nachsagt, ist er anhänglich und liebebedürftig und ein guter Familienhund, der sich sehr eng an seine Familie bindet.


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